Die dauerhafte Haarentfernung mit IPL basiert auf einer hochmodernen Licht-Technik. IPL-Haarentfernung arbeitet nach dem Prinzip der selektiven Photothermolyse. Das bedeutet, Licht- wird in Wärmeenergie umgewandelt. Das IPL-System bedient sich dabei aus einem effektiven Spektrum des sichtbaren Lichts (Wellenlänge circa 600 bis 950 nm), das über den Farbstoff Melanin in den Haaren aufgenommen wird und dadurch direkt in die Haarwurzel gelangt - Voraussetzung ist allerding, dass die Haare genügend Farbstoff enthalten. Die Energie, die in der Wurzel ankommt, ist dann Wärmeenergie und diese wiederrum verödet die Haarwurzel, die sich zum Zeitpunkt der IPL-Behandlung in der Wachstumsphase befindet.
IPL-Energie verödet die Haarwurzel
Der Vorteil der IPL-Haarentfernung ist, dass diese die Haare dauerhaft entfernt. Allerdings sind bei einer IPL-Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung mehrere Sitzungen notwendig, da die Haarwurzeln nur effektiv zerstört werden können, wenn sich das Haar in der Wachstumsphase (Anagenphase) befindet und es befinden sich nie alle Haare gleichzeitig in dieser Phase. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollte ein Zeitraum von mindestens acht Wochen liegen. Während einer IPL-Behandlung sollte man nicht ungeschützt in die Sonne gehen (Lichtschutzfaktor 40), auf Solarienbesuche verzichten und keine Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente einnehmen, die die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Auch das Epilieren der noch vorhandenen Haare sollte vermieden werden, denn ein Ausreißen der Haare könnte die Haarwurzel beschädigen. Rasieren hingegen ist erlaubt und kurz vor der Behandlung sogar ein Muss. Vor der ersten IPL-Behandlung wird in einem persönlichen Beratungsgespräch eine Analyse der Haut und der Haare vorgenommen und daraufhin ein individueller Behandlungsplan erstellt.